Entspannung am AnleihemarktNach dem Sparprogramm von Regierungschef Mario Monti sind die Zinsen für italienische Staatsanleihen stark gesunken. Mitte Dezember hatte der Satz noch bei 5,95 Prozent gelegen, am 12. Januar musste Italien nur noch 2,73% bieten. Das Land gab kurzfristige Staatspapiere über 12 Milliarden Euro aus - fast doppelt so viel wie ursprünglich vorgesehen.
Auch Spanien gab am selben Tag Anleihen über fast 10 Milliarden Euro aus, ebenfalls deutlich mehr als geplant und zu deutlich niedrigeren Zinsen als bei den zurückliegenden Auktionen im vergangenen Jahr.
Nach Meinung des EZB-Chefs Mario Draghi ist dies zu einem erheblichen Teil auf die Finanzspritze der EZB im Dezember zurückzuführen, als die Europäische Zentralbank mehr als 420 europäischen Banken fast 500 Milliarden Euro für den ungewöhnlich langen Zeitraum von drei Jahren zur Verfügung stellte. 
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