Hektik in der Politik – Ruhe im Depot!
Vielleicht braucht es keine Drahtseile, aber gute Nerven waren beim Blick auf die Aktienmärkte in den letzten Wochen allemal gefragt. An der Berichtssaison alleine kann es nicht gelegen haben: Die Unternehmensgewinne wie auch die Stimmung an sich und der Blick in die Zukunft waren häufig deutlich positiver als noch vor einem Quartal erwartet. Es waren vielmehr die Sorgen um einen möglichen Staatsbankrott nicht nur Griechenlands, sondern auch anderer südeuropäischer Länder. Hier haben die europäischen Politiker eher den Eindruck gemacht, getrieben zu werden als den, das Heft in den Händen zu halten.
Das zeigte sich auch an dem sehr spät, dann aber sehr schnell verabschiedeten 750 Milliarden-Paket für Europa. Da allerdings die Auswirkungen dieser europaweit beschlossenen Maßnahmen nicht absehbar sind, ist es wenig sinnvoll, kurzfristige Anlageentscheidungen auf dieser Basis zu treffen. Anleger, die gut überlegte Entscheidungen für ihre Investitionen getroffen haben, sollten gerade jetzt den Vorgaben folgen, die sie in ruhigeren Zeiten gemacht haben. Dies schließt die regelmäßige Anpassung an diese Vorgaben bewusst mit ein.
Für neue Investoren bieten die auf Seite 3 vorgestellten Strategien eine gute, nachvollziehbare Herangehensweise. Diese Strategien zeichnen sich dadurch aus, dass sie Gefühle (Unsicherheit, Angst) genauso wichtig nehmen wie die Vernunft, mit der Anlageklassen ausgesucht werden. Schließlich zeigen Untersuchungen immer wieder, dass die meisten komplexen Entscheidungen „aus dem Bauch heraus“ getroffen werden, und zwar je komplexer, desto eher. Die Redensart „Abwarten und Tee trinken“ kann in diesen Wochen auch eine empfehlenswerte Handlungsanweisung sein.
Erschienen
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Inhalt
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24.06.2010
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Weiter im Trend: Megatrends
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04.02.2010
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Wachsender Wohlstand in Asien
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15.12.2009
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Waldinvestments: Bäume wachsen immer
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15.09.2009
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16.03.2009
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Immobilienverkauf der Zukunft
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