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„Langweiler“ wieder spannend

Vor gar nicht langer Zeit hörte man allerorten das Mantra der Experten: „Die Dividende ist der neue Zins“. Um den niedrigen Zinsen in Anleihen, Tages- oder Festgeldern zu entkommen, sollten Anleger auf Titel mit regelmäßigen Ausschüttungen setzen. Dann kam die Trump-Rallye und machte Dividendenfonds „langweilig“. Nach der aktuellen Marktkorrektur sollte man hier wieder etwas genauer hinsehen.

Während der Aktienmarkt-Höchststände, lieferten Dividendentitel eher enttäuschende Ergebnisse. Die Euphorie an den Börsen trieb Investoren eher in Papiere mit sehr hohem Ertragspotential und selbst eingefleischte Dividenden-Anleger schichteten vereinzelt in diese „Growth“-Aktien um.
Als Anleiheersatz haben Dividendentitel in dieser Zeit aber an Attraktivität nicht verloren. Denn die Ausschüttungen im DAX übertrafen 2017 auch die beiden Vorjahre. Für das aktuelle Jahr wird weltweit wieder mit hohen Auszahlungen gerechnet.

Interessant sind diese Fonds vor allem für Anleger, die ihr Aktienrisiko senken möchten und die Dividende als Risikopuffer betrachten. Sollte sich der Optimismus an den Börsen abschwächen, könnten die „Langweiler“ als Alternative zu  riskanteren Wachstumstiteln wieder interessant werden.

Fazit: Die Marktkorrektur hat Dividendentitel günstiger und damit als Anlage wieder interessant gemacht. Wichtig ist allerdings aus unserer Sicht die Länderauswahl, da entsprechende Fonds häufig Aktien aus den USA hoch gewichten. Eine Beimischung von europäischen Dividendenfonds, wie dem First Private Euro Dividenden Staufer“, empfiehlt sich: Der Fonds schließt auch britische Aktien aus und verringert damit das Brexit-Risiko.

Abbildung: nattanan23/pixabay.com

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