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Immobilien als Altersvorsorge

Altersvorsorge heißt: regelmäßig Geld zurücklegen. Doch angesichts anhaltend niedriger Sparzinsen sinkt die Bereitschaft der Deutschen, mehr in die eigene Altersvorsorge zu investieren. Lediglich Betongold ist gefragt.

Dies fand neben anderen das Allensbach Institut heraus. Als beliebteste Geldanlage für den Lebensabend hat sich demnach der Immobilienerwerb für den Eigenbedarf etabliert. Ein Drittel der Berufstätigen mit eigenen Vorsorgeplänen setze auf Wohnungen oder Häuser für den Selbstbezug. Auf den Plätzen zwei und drei liegen zwei weitere Formen des „Betongolds“: der Abschluss eines Bausparvertrags sowie der Erwerb von Immobilien zur Vermietung. Das weiterhin niedrige Zinsniveau, das Fachleuten zufolge noch einige Zeit anhalten könnte, belässt die Nachfrage auf relativ hohem Niveau.

Wenn man überhaupt kritische Stimmen hört, dann in der Regel zu den Themen „Immobilienblase“ und „Mietpreisbremse“. Was die Blase betrifft, ist man nach Ansicht von Experten weit entfernt davon. „Das wäre die erste Blase, die ohne Neubauten entsteht.“ Sowohl im historischen als auch im internationalen Vergleich ist die Preisentwicklung immer noch moderat. Steigende Zinsen und rückläufige Immobilienpreise wären kaum eine Gefahr für die Finanzmarktstabilität. Das liege nicht zuletzt an der soliden Finanzierung mit langen Zinsbindungen und der sicherheitsorientierten Bewertung der Immobilien durch die Kredit gebenden Banken.

Die neue Mietpreisbremse könnte die Knappheit am Wohnungsmarkt verstärken und zu schlechteren Qualitäten führen, weil die Eigentümer nicht mehr bereit sind, in Bestandswohnungen zu investieren. Es empfiehlt sich daher, bei der Auswahl einer Anlageimmobilie sorgsam zu prüfen, welche Auswirkungen eine Mietbremse auf das Investment haben würde. Auf der sichereren Seite ist man bei konservativen Mietannahmen oder wenn man seine Kalkulation nur mit den Ist-Mieten unterlegt. Wir unterstützen Sie hier gerne.

Quelle: Fintax Consulting Ltd / FinanzNews

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