Aktuelles

Holz ist das bessere Gold

Der Holzbedarf wächst und wächst. Die Nachfrage nach Bauholz, Möbeln und Papier erhöhen nicht nur Bevölkerungsentwicklung und steigender Lebensstandard in Asien. Auch in unseren Breiten gewinnt die Holzbauweise aufgrund ihrer Öko-Bilanz immer mehr an Bedeutung, da dieser Rohstoff schnell nachwächst. Wald scheint als Kapitalanlage daher ähnliche Sicherheiten zu bieten wie Gold. Oder ist Holz sogar die bessere Alternative?

Um in Wald zu investieren, muss man nicht unbedingt große Anlagesummen zur Verfügung haben. Aktiengesellschaften mit Waldbesitz bieten eine ideale Möglichkeit, um an der positiven Entwicklung der Branche partizipieren zu können. Und das ist auch nicht neu. So hat sich eine nachhaltige, "grüne" Anlageklasse im Schatten der hochgejubelten Technologieaktien über viele Jahre hinweg ausgezeichnet entwickelt. Die Renditen dieser sogenannten Waldaktien über mittel- bis langfristige Zeiträumen lagen sehr oft in Bereichen von 10 bis 12 Prozent (Kursgewinne zuzüglich Dividenden).

Mittlerweile lassen sich auch zahlreiche Fonds finden, die in Unternehmen aus den Bereichen der Anpflanzung, Verarbeitung und dem Vertrieb von Holz, investiert sind. Hier sollte ein Anlagezeitraum von mindestens zehn, wenn nicht gar 20 oder 30 Jahren einkalkuliert werden, um keinen Verlust zu erleiden. Wer in Fonds und Zertifikate investiert, sollte zudem nicht erwarten, dass es immer nur Wertzuwächse gibt.

Dass man Geduld und einen langen Atem braucht, zeigt zum Beispiel der von Pictet aufgelegte Investmentfonds "PF (Lux) Timber". Er verlor nach Auflage zunächst 30 Prozent seines Wertes und hat in den vergangenen fünf Jahren mit einer jährlichen Wertentwicklung von 9,7 Prozent fast alle Rohstoff-Aktienfonds hinter sich gelassen. Und dies auch noch mit der geringsten Volatilitätsquote von 15,8 Prozent.

Fazit: Wald als Baustein im Portfolio macht Sinn, denn diese Anlageform verspricht stabile Erträge und diversifiziert die Kapitalanlage. Ein Investment in Wald erfordert zwar einen langfristigen Anlagehorizont, dank der Waldaktien aber keine großen Anlagesummen mehr.

 

Abbildung: jplenio/pixabay.com

Nach oben