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Das Geld liegt in der Straße

Sicher streuen. Das gilt nicht nur für Salz im Winter. Vielmehr bringen Investitionen in Infrastrukturanlagen oftmals die richtige Würze ins Depot, weil sie durch ihre einzigartigen finanziellen Charakteristika Diversifizierungsvorteile erzeugen.

Warum? Weil sie wesentliche öffentliche Dienstleistungen wie Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, Wasser- und Stromversorgung sowie Transport-Netzwerke bereitstellen. Dadurch sind sie in der Lage, stabile langfristige Cash-Flows zu erzeugen.

Infrastrukturanlagen wie beispielsweise für Straßen, Krankenhäuser und Schulen sind gegenüber Preis- oder Volumenrisiken unempfindlich. Sie werden in der Regel nur ausgeschrieben, um die Versorgung der Öffentlichkeit sicherzustellen und standardisierte Vorschriften einzuhalten. Die einzigen größeren Risiken von Infrastruktur-Projekten sind die Lebenszyklus-Kosten durch Unterhalt und Reparatur der Anlagen. Allerdings sind diese nur gering korreliert mit traditionellen Anlagen, wenn sich die allgemeine wirtschaftliche Lage verschlechtert.

Infrastrukturanlagen sind sehr oft durch die Regierungen der Länder durch Langzeit-Verträge reguliert. Für Unternehmen, die solche Anlagen erstellen oder unterhalten, reduziert eine solche Regulierung das Cash-Flow-Risiko erheblich. Über Aktienfonds, die sich auf das Thema spezialisiert haben, können Anleger einfach von diesem Megatrend profitieren.

 

Abbildung (c) Friedberg - fotolia.com

Quelle: Fintax Consulting Ltd / FinanzNews

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