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Der Energiemix der Zukunft - Folge 3: Wind

Auch während der Finanzkrise bleibt der Windsektor ein robust wachsender Wirtschaftszweig. Er ist besonders abhängig von der Windturbinengröße, der Preisgestaltung der Turbinenhersteller und der Verteilung der Windgeschwindigkeiten.

In den vergangenen Jahren haben Unternehmen große Summen in die Entwicklung größerer Turbinen investiert. In den windbegünstigten Offshore-Windparks werden inzwischen 5 – 6 Megawatt-Turbinen getestet anstelle der 2 MW-Turbinen an Land. In Deutschland übertrifft die installierte Leistung mit knapp 26 Gigawatt bereits deutlich die aller Atomkraftwerke (22 GW). Alle Anlagen könnten zusammen 8 Prozent des Strombedarfs decken, in der Praxis sind es 6 Prozent (6 Terawattstunden pro Jahr). AKWs speisen aber das Vierfache ein: sie laufen 80% der Zeit durch, während Windräder statistisch gesehen 80% Leerlauf haben.

Wer schon einmal quer durch Deutschland gefahren ist, dem fallen die regionalen Unterschiede regelrecht ins Auge: in Sachsen-Anhalt beträgt der mögliche Windanteil am Nettostromverbrauch 47% (!), während er in Baden-Württemberg und Bayern unter 1% liegt. Hier wird Kirchturmpolitik neu definiert: lieber im Schatten eines Kühlturms als eines Rotors leben. Dabei könnte nach dem Greenpeace-Scenario „Energie(R)evolution“ von 2007 Wind weltweit ab 2030 die wichtigste Energiequelle sein.

Dachfonds: Vermögensverwaltung mit Steuervorteil

Um das Ertragspotenzial einer Anlage in Fonds auszuschöpfen und die Anlagestrategie an neue Entwicklungen anzupassen, sind regelmäßige Umschichtungen im Portfolio unverzichtbar. Mit dem Inkrafttreten der Abgeltungssteuer im Jahre 2009 wurde diese aktive Verwaltung eines Depots erschwert, weil die Veräußerungsgewinne bei jeder Transaktion besteuert werden.

Bei Dachfonds findet die Fonds-Vermögensverwaltung innerhalb der Struktur eines Investmentfonds statt. Umschichtungen können innerhalb eines Dachfonds abgeltungssteuerfrei durchgeführt werden. Erst bei Verkauf der Dachfonds-Anteile fällt Abgeltungssteuer auf den gesamten Wertzuwachs an. Dadurch ergibt sich ein Steuerstundungseffekt, der auf lange Sicht zu einer deutlich höheren Wertentwicklung führt.

Mit dem Argentos Sauren Dynamik Portfolio und dem Argentos Sauren Stabilitäts Portfolio stehen uns zwei Dachfonds zur Verfügung, die sich hervorragend als Kerninvestments eines Anlagedepots eignen. Sie kombinieren das Beste aus zwei Welten: die Verteilung des Anlagevermögens auf Anlageklassen gemäß der weiterhin gültigen Modernen Kapitalmarkttheorie des Nobelpreisträgers H. Markowitz und die konkrete Fondsauswahl durch Deutschlands renommiertesten Dachfondsmanager, Eckhard Sauren, gemäß dessen Motto: Wir investieren nicht in Fonds - wir investieren in Fondsmanager.

Marktbericht 2. Quartal: Durchwachsen

Ob nervöse Finger oder Computerfehler: Im letzten Quartal hat die Unsicherheit an den weltweiten Aktienmärkten wieder deutlich zugenommen.


Die heftigen Marktreaktionen der letzten Wochen zeigen die Unsicherheit vieler Investoren. Weder ein unerwartet kräftiger Schub bei den Auftragseingängen der Industrie in der Euro-Zone noch starke US-Konjunkturdaten konnten zeitweise die Kurse stützen. „Positive Nachrichten zählten gar nicht, negative Nachrichten wurden überbewertet“, so ein Marktteilnehmer. In der ersten Maiwoche folgten Anleger der alten Börsenweisheit: „Sell in May and stay away“: die europäischen Märkte gaben in dieser Woche um über 8% nach.

Durch das große europäische Hilfspaket vom Ende jener Woche sind die Aussichten für die Weltwirtschaft allerdings deutlich klarer. Da die größte Gefahr zurückgegangen ist (dagegen spricht auch die anschließende Bankenkonsolidierung in Spanien nicht) können die Märkte sich wieder auf die Fundamentaldaten konzentrieren. Und hier hat die Weltkonjunktur zunehmend Eigendynamik entwickelt. „Die alte Lok zieht wieder“ heißt es z. B. über die gute wirtschaftliche Entwicklung in den USA.

Ermutigend ist die Tatsache, dass sich der Aufschwung von Industrie und Export zunehmend auf den Dienstleistungsbereich ausdehnt – und der macht in den westlichen Volkswirtschaften den größeren Teil aus. Auch die stabilen Arbeitsmärkte in den USA und in der Eurozone bestätigen diesen Eindruck. Ohne die Schuldenkrise hätten die Aktienmärkte wahrscheinlich weitaus besser abgeschnitten: Die letzte Berichtssaison war eine der besten der vergangenen Jahre. Dabei übertrafen nicht nur die Ertragsentwicklung, sondern auch Umsatzzahlen die Erwartungen. Diese Entwicklung lässt vermuten, dass der Aufschwung sich auf eine breitere Basis und weniger auf unternehmerische Sparmaßnahmen stützen kann.

Fazit: Solange Panik-Reaktionen an den Märkten überschaubar bleiben, lässt sich auch im Aktienbereich von der prinzipiell guten Entwicklung profitieren, allen voran in Dividenden-Titel sowie in den Schwellenländern. Bei den Schwellenländern gilt dies übrigens auch für Anleihen. Diese Länder dürften in den nächsten Jahren eindeutig als Wachstumsmotor der globalen Wirtschaft dienen. Damit sind auch die Aussichten für Rohstoffe in der nächsten Zeit weiterhin positiv.


 

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